JENS HUISMANN

 

Als er mit 16 auf dem Schulhof angesprochen wurde, ob er nicht Lust hätte, in einer Rock´n´Roll-Band zu singen, war die Verwunderung groß. „Ich hatte das noch nie gemacht und überhaupt keine Ahnung, wie man so ein Zeug singt.“

 

Die Neugier ließ ihn dann aber auf einem Hinterhof eines Porno-Schuppens landen, wo der Übungsraum der Band lag. „Ich war eine totale Katastrophe. Fand die Band auch, aber mir hat´s Spaß gemacht…“, grinst Jens. „ Ich fing dann an, Chuck Berry-Rhythmen, Otis Redding, Don Covay und andere 60er-Jahre- Soulsänger sowie dieses ganze tolle Motown-Zeug zu studieren. Den eigentlichen Kick haben mir dann aber die Stones gegeben. Als ich 1978

„Some Girls“ gehört habe, dachte ich : Das ist nicht so schwer,

das kannst du auch….was natürlich ein bißchen naiv war…“

 

In den 80er und 90er Jahren gab es dann diverse und intensive Kooperationen mit Musikern wie z.B.  Peter Koobs (ex-Rosenstolz) und  Jörg Sander, der heute Gitarrist in Udo Lindenberg´s  Panik-Orchester  ist.

 

Nebenbei fungiert Jens auch noch als Übersetzer. Für die Biografie des ehemaligen Schlagzeugers  von Bob Gray schrieb er die deutsche Version von „A 60´s Drummer“…..

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